Agricento


Nachdem die letzten Wochen sehr turbulent und mit viel Autofahren verbunden waren, ziehen wir uns wieder in das Naherholungsgebiet bei Caltagirone zurück. Was vor wenigen Wochen noch geblüht hat oder grün war, ist nun verblüht und trocken. Das Getreide ist zum Teil schon geerntet und es sieht aus wie in Deutschland Ende August.

Am Wochenende ist nun schon deutlich mehr los, doch unter der Woche sind wir, bis auf drei Gärtner, die vormittags hier sind, alleine.

Eine Schlange wärmt sich in der Morgensonne vor dem Wohnmobil 🌞!

Am Wochenende kommt das Eisauto 😋😋😋!

Und noch eine beim Abendspaziergang !

Diese wunderschönen Blüten sind Kapern! Die noch geschlossenen Blüten werden geerntet und eingelegt und sind sehr lecker.

Sie schmecken übrigens völlig anders als das Zeug im Glas, das es in D zu kaufen gibt 😁😁😁!

Diese Spinnen reflektieren am Rücken im Schein der Taschenlampe😨😨

Nach ausreichender Ruhezeit machen wir uns auf, um den Rest Siziliens zu entdecken. Der Weg führt uns zuerst ans Meer nach Marina di Palma, wo wir ein paar Tage verbringen.

Das Wasser hat nun auch für uns Badetemperatur 😁😁😁!

Touristenprogramm ist angesagt! Das Valle dei Templi bei Agricento ist unser Ziel. Agricento war eine bedeutende griechische Stadt, bevor sie im Lauf der Punischen Kriege von Rom zerstört wurde. Die Stadt hatte sich mit Karthago verbündet, das duldeten die Römer nicht.

Das Valle dei Templi war das Tempel- und Begräbnisviertel außerhalb der Stadt. Von 600 bis 200 v. Chr. wurden dort Tempel für verschiedene griechische Götter errichtet. Zehn davon sind heute noch in unterschiedlichen Stadien des Verfalls zu besichtigen.

Blühender Feigenkaktus und Bougainvillea auf dem Gelände 🌸🌹🌺

Diese Figur war eine Säule eines Tempelgiebels

Die Küste in dieser Region ist ziemlich dicht bebaut, also gehen wir auf einen Campingplatz bei den Scala dei Turchi, der Türkentreppe.

Für den Namen gibt es zwei Erklärungen: entweder weil die Sarazenen dort landeten, um zu plündern (Sarazenen wurden auch Türken genannt), oder weil die Stufen der Klippen Ähnlichkeit mit den Kalksinterterrassen in Pamukkale in der Türkei haben.

Die Einfahrt zum Campingplatz ist megaeng und und ein hervorstehender Eisenträger schabt eine Handvoll Lack ab 🙁🙁🙁.

Beim Abendspaziergang zeigt uns ein freundlicher Italiener die reifen Früchte eines weißen Maulbeerbaues. 

Zuckersüß und sehr lecker!

Und wieder zieht es uns in die Einsamkeit der Berge, es wird jetzt über den Sommer definitiv zu voll am Meer. 

Wir werden uns einen Platz zum Übersommern (???) suchen.